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Bitcoin Halving 2024: Was Miner wirklich verdienen

März 2026 · 5 min Lesezeit

Titelbild zum Artikel „Bitcoin Halving 2024: Was Miner wirklich verdienen“ – Analyse

Bitcoin-Halving 2024: Was Miner wirklich verdienen

Im April 2024 fiel die Block-Belohnung von 6.25 auf 3.125 BTC. Zwei Jahre später lässt sich der Schaden nüchtern beziffern. Wer Strom für mehr als $0.07/kWh bezahlte, schreibt seit 2025 rote Zahlen. Wer unter $0.04 liegt, hat seine Marge gehalten oder ausgebaut.

Die Mathematik nach dem Halving

Ein moderner ASIC (Antminer S21, 200 TH/s, 17.5 J/TH) verbraucht rund 3'500 Watt. Bei einem BTC-Preis von $95'000 und einem globalen Hashrate von 720 EH/s liegt der Tagesertrag pro Maschine im Q1 2026 bei circa $11.

Bei $0.08/kWh kostet der Betrieb derselben Maschine $6.72 pro Tag. Es bleiben $4.28. Davon gehen Personal, Wartung, Replacement-CapEx und Standortmiete ab. Die Marge ist negativ.

Bei $0.035/kWh kostet der Betrieb $2.94. Es bleiben $8.06. Das ist ein anderes Geschäft.

Warum Energiekosten der einzige echte Burggraben sind

Hardware ist eine Commodity. Jeder kann einen S21 kaufen. Software ist Open Source. Der Bitcoin-Code diskriminiert nicht zwischen Operatoren.

Die einzige Variable, die Operator A nachhaltig von Operator B trennt, ist der Preis pro Kilowattstunde. Energie ist im Mining nicht ein Kostenposten, sondern der Kostenposten. Sie macht in einem typischen Setup 75 bis 85 Prozent der laufenden Ausgaben aus.

Wer auf $0.10/kWh sitzt, ist strukturell tot. Es gibt keine operative Verbesserung, die diese Lücke schliesst.

Was die börsennotierten Miner 2025 zeigten

Die US-Mining-AGs publizieren ihre Stromkosten quartalsweise. Der Durchschnitt der zehn grössten lag 2025 bei rund $0.055/kWh. Mehrere kippten in negative EBIT-Marge, sobald der BTC-Preis unter $80'000 fiel.

Der Kapitalmarkt reagierte. Drei Operatoren mit Strompreisen über $0.07 verloren 2025 zwischen 40 und 60 Prozent ihres Aktienkurses. Zwei wurden von Konkurrenten übernommen.

Wo wir stehen

Green Mining produziert in Paraguay zu Energiekosten zwischen $0.028 und $0.057 pro Kilowattstunde. Im Jahr 2025 haben wir 14.5 BTC produziert. Die Produktionskosten liegen 25 bis 40 Prozent unter dem aktuellen Marktpreis von Bitcoin. Das ist kein Glück. Das ist Standortwahl.

Was das für die Beurteilung einer Mining-Operation bedeutet

Bei der Beurteilung einer Mining-Operation gibt es genau eine Frage, die zählt. Was bezahlt der Operator pro Kilowattstunde, und auf welcher Vertragsdauer ist dieser Preis gesichert?

Alle anderen Fragen, Hardware-Generationen, geografische Diversifikation, ESG-Profil, sind sekundär. Wenn die Antwort auf die erste Frage über $0.06 liegt, ist die zweite Frage irrelevant.

Der Ausblick auf das nächste Halving

Im Frühjahr 2028 fällt die Belohnung erneut, von 3.125 auf 1.5625 BTC pro Block. Wer 2026 nicht unter $0.05/kWh produziert, wird das nächste Halving wirtschaftlich schwer überstehen.

Wir bauen entsprechend. GM3 in Paraguay läuft, GM4 ist in Planung, beide an Itaipu-Wasserkraft angeschlossen. Die Logik ist nicht spekulativ, sie ist arithmetisch.

Wer die regulatorischen Rahmenbedingungen im Detail nachlesen möchte, findet die Angaben im Wertpapier-Informationsblatt (WIB). Ein Erwerb erfolgt im Wege der Anlagevermittlung bei einem Wertpapierinstitut oder direkt bei der Emittentin.

Bisherige Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Investitionen in digitale Assets sind mit Risiken verbunden. Bitte lesen Sie das Wertpapier-Informationsblatt (WIB) sorgfältig durch.

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